Doppelter Schlaufenknoten
Eine feste Schlaufe in der doppelt gelegten Leine zum Abschluss des Flugleinenendes. Geeignet für Leinen mit und ohne Mantelschnur.
Willkommen und herzlichen Glückwunsch zu deinem neuen Tantrum – wir hoffen, du wirst ihn genauso lieben wie wir! In dieser Anleitung findest du alle Informationen, Tipps und Tricks, um deinen neuen Drachen voll auszukosten: von Vorbereitung und Start bis zu Pflege und Kundenservice. Lies die Anleitung ganz durch, um deinen Drachen kennenzulernen, oder springe über das Inhaltsverzeichnis direkt zu einem bestimmten Thema.
Findest du die gesuchten Antworten nicht? Schreibe unserem Team an info@prismkites.com. Wir melden uns so schnell wie möglich und helfen dir gern, deinen Flug zum Erfolg zu machen!
Wir wünschen dir gleichmäßigen Wind,
Dein Prism Team
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Als Pilot bist du – und nur du – beim Fliegen für deine Sicherheit und die Sicherheit der Menschen um dich herum verantwortlich. Lies diese Anleitung gründlich und vergewissere dich vor dem Start, dass du weißt, wie du deinen Drachen richtig benutzt. Beachte die folgenden wichtigen Hinweise für ein sicheres Flugerlebnis:
Du kannst einen Drachenschwanz an deinem Tantrum an der kleinen weißen Schlaufe in der Mitte der Unterkante befestigen. Einen Schwanz mit Clip kannst du hier einhaken. Bei einem Schwanz ohne Clip führst du den Anknüpftampen durch die Schlaufe und anschließend den Schwanz durch den Tampen, um ihn zu befestigen.
Der Flugbereich des Drachens heißt Windfenster und erstreckt sich im Halbkreis von der linken zur rechten Seite des Piloten. In der Mitte des Windfensters, der sogenannten Powerzone, fliegt der Drachen am schnellsten und erzeugt den stärksten Zug.
Am Rand des Windfensters nimmt der Zug ab und der Drachen kommt zum Stillstand. Der Zenit direkt über dem Piloten am oberen Rand des Windfensters ist die beste Stelle, um den Drachen zu parken, wenn du die Arme ausruhen und den Zug minimieren möchtest.
Bei einem normalen Start fliegt der Drachen vom Boden durch die Mitte des Windfensters zum Zenit. Dabei entsteht nahezu maximaler Zug. Prüfe deshalb vor dem Start unbedingt, ob die Leinen richtig befestigt und unverwickelt sind und die Sicherheitsleine sicher an deinem Handgelenk sitzt. Fliege anfangs bei leichterem Wind (10mph sind ideal), bis du Zugkraft und Handhabung deines Drachens kennst.
Schwinge zum Starten beide Arme nach hinten. Halte die Lenkstange für beste Kontrolle tief vor dir. Hebe sie nicht über deinen Kopf!
Ziehe an der rechten Leine für eine Drehung im Uhrzeigersinn und an der linken für eine Drehung gegen den Uhrzeigersinn. Halte beide Hände im gleichen Abstand zum Körper, um gerade in die Richtung weiterzufliegen, in die der Drachen zeigt.
Übe Flugfiguren in Form einer 8, Loopings, kraftvolle Sturzflüge, Quadrate, waagerechte Tiefflüge und Landungen, um die Grundlagen zu lernen.
Weiche Parafoil-Flügel wie der Tantrum brauchen einströmenden Wind, um ihre Form anzunehmen und zu fliegen, ähnlich wie moderne Fallschirme oder Gleitschirme.
Strecke die Arme vor dir aus und ziehe die Leinen gerade so weit ein, dass sich das Segel füllt. Gehe dann zum Starten einen Schritt rückwärts und schwinge die Arme zügig nach unten und hinten. Halte beide Hände im gleichen Abstand zum Körper. Der Drachen sollte gerade in den Himmel steigen.
Wenn der Drachen in der Luft ist, dreht er durch leichtes Ziehen an der rechten Leine im Uhrzeigersinn und durch Ziehen links gegen den Uhrzeigersinn. Er dreht in die Richtung, in die du ziehst, und dreht weiter, bis du beide Hände wieder im gleichen Abstand zum Körper hältst.
Übe Achter am Himmel mit abwechselnden Kurven nach oben, bis du ein Gefühl dafür bekommst, ihn in der Luft zu halten. Wenn du wiederholt in dieselbe Richtung drehst, verdrehen sich die Leinen zunehmend. Nach etwa 10 Verdrehungen entsteht beim Aneinandervorbeigleiten spürbare Reibung. Drehe dann in die Gegenrichtung, bis die Verdrehungen verschwunden sind.
SICHERHEITSLEINE: Wenn der Drachen irgendwann zu stark zieht oder du die Kontrolle verlierst, lass einfach die Lenkstange los. Die Sicherheitsleine lässt den Drachen zusammenklappen und zu Boden sinken. Ziehe im Notfall an den roten Laschen der Handgelenkschlaufe, um dich vom Drachen zu trennen.
Fliege zum Landen ganz an den Rand des Windfensters und lenke langsam nach unten. Der Drachen setzt auf dem Boden auf. Lass einen Helfer ihn auffangen und sichern, damit er bei stärkerem Wind nicht wegweht. Lass im Notfall einfach die Lenkstange mit beiden Händen los. Die Sicherheitsleine lässt den Drachen zusammenklappen. Ziehe bei Bedarf an der roten Lasche der Handgelenkschlaufe, um dich vom Drachen zu trennen.
Vergewissere dich, dass ein Helfer den Drachen sichert oder er am Boden beschwert ist, damit er nicht wegweht.
Gehe zum Drachen und wickle dabei die Flugleinen in Achterform auf die Lenkstange, um Verdrehungen und Verwicklungen zu vermeiden. Wenn du nahe am Drachen bist, sichere die Leinen mit der Handgelenkschlaufe und den Gummibändern an den Stangenenden auf der Stange. Lass Stange und Leinen am Drachen befestigt, damit sich die Waage nicht verheddert.
Musst du die Leinen aus irgendeinem Grund abnehmen, binde die beiden Anknüpftampen der Waage zusammen, damit sich die Waageleinen nicht verheddern.
Schüttle Sand und Schmutz aus dem Drachen. Falte ihn von den Spitzen zur Mitte und dann von der Schleppkante zur Leitkante, bis er klein genug für die Tasche ist. Packe die Stange mit den befestigten Leinen dazu und bewahre alles zusammen auf.
Die Schnüre außen an der Tasche lassen sich als Schultergurte verwenden. Ihre Länge stellst du mit dem Schnurstopper ein, der direkt im Inneren der Taschenöffnung verborgen ist.
Öffne den Velcro-Verschluss in der Mitte der Schleppkante und ziehe die Stofflasche heraus, damit die Öffnung offen bleibt. Schüttle den Sand zur Öffnung, damit er herausfällt. Kleine Mengen Sand oder Wasser lassen sich im Flug herausschütteln.
WICHTIG: Die mit deinem Drachen gelieferten Flugleinen brauchen die richtige Pflege und Handhabung, damit sie lange halten. Bei richtiger Verwendung halten deine Leinen viele Jahre. Bei falscher Handhabung riskierst du dagegen gerissene oder verwickelte Leinen und sogar den Verlust deines Drachens. Unten haben wir die häufigsten Probleme mit Flugleinen zusammengestellt und erklären, wie du diese Fehler selbst vermeidest. Ersatz für Flugleinen ist nicht von der Garantie deines Drachens abgedeckt. Lies deshalb vor dem Fliegen die Informationen in diesem Abschnitt und vergewissere dich, dass du sie verstanden hast.
Die mitgelieferten Leinen sind stark genug für deinen Drachen, wenn du ihn innerhalb des angegebenen Windbereichs (5-25 mph) fliegst. Bei höheren Windgeschwindigkeiten können sie jedoch reißen. Um das zu vermeiden, starte deinen Drachen nicht bei Windgeschwindigkeiten nahe der Obergrenze des empfohlenen Bereichs. Windgeschwindigkeiten schwanken. Wenn du bei der maximalen Windgeschwindigkeit fliegst, besteht Bruchgefahr, sobald sich die Bedingungen plötzlich ändern oder eine unerwartete Böe auftritt. Weiter oben ist der Wind meist stärker. Liegt die Windgeschwindigkeit am Boden nahe der Obergrenze, warte deshalb vor dem Start besser, bis der Wind etwas nachlässt.
Leinen können auch reißen, wenn du versuchst, einen verfangenen Drachen durch Ziehen freizubekommen. Halte Abstand zu Bäumen und anderen Hindernissen, damit dein Drachen nicht hängen bleibt. Prüfe nach einer ungeplanten Landung vor dem erneuten Start, ob die Leinen irgendwo hängen geblieben sind.
Halte beim Fliegen ausreichend Abstand zu anderen Drachen. Leinen können sich gegenseitig durchschneiden, wenn sie sich im Flug verfangen. Lass deshalb bei der Wahl deines Flugplatzes genug Platz für andere Drachenpiloten.
Verwicklungen und Knoten lassen sich oft nur schwer lösen, aber leicht vermeiden. Merke dir: Deine Flugleinen sollten immer entweder vollständig auf dem mitgelieferten Winder aufgewickelt sein oder gerade von den Lenkschlaufen zum Drachen verlaufen. Ziehe die Leinen nicht über den Boden, wickle sie nicht zu einem Haufen vor deinen Füßen ab und nimm beim Aufwickeln nach dem Fliegen keine Abkürzungen. Sonst erwartet dich wahrscheinlich ein verheddertes Durcheinander.
Doppelter Schlaufenknoten
Eine feste Schlaufe in der doppelt gelegten Leine zum Abschluss des Flugleinenendes. Geeignet für Leinen mit und ohne Mantelschnur.
Blutknoten
Zum Verbinden zweier Leinenstücke, wenn eine Flugleine gerissen ist.
Buchtknoten
Zum Verbinden der Flugleine mit dem Anknüpfpunkt an der Drachenwaage ohne Befestigungsclip.
Wenn dein Drachen nicht richtig zu fliegen scheint, prüfe Folgendes:
Ist genug Wind vorhanden? Dein Drachen braucht je nach deinem Können etwa 4-7 mph gleichmäßigen Wind zum Fliegen. Leichterer Wind ist für Anfänger schwieriger, mit Übung wird es aber leichter.
Stören Hindernisse den Wind? Bäume, Hügel, Gebäude und andere Hindernisse in der Nähe können den Wind turbulent und ungleichmäßig machen. Du spürst Turbulenzen als unregelmäßigen Zug an den Leinen und/oder unberechenbares Verhalten des Drachens.
Hältst du die Lenkstange richtig? Das rot markierte Stangenende gehört in die rechte Hand, das blaue in die linke.
Ist deine Waage verwickelt? Manchmal verfängt sich eine Waageleine am Drachen oder einem Leinen-Anknüpfpunkt und verändert die Flugform des Flügels. Halte den Drachen an den Anknüpftampen der Flugleinen über den Kopf, lass ihn vom Wind füllen und prüfe jede Waageleine.
Sind deine Flugleinen gleich lang? Gelegentlich dehnen sich Leinen ungleichmäßig, sodass der Drachen zu einer Seite zieht. Bei mehr als einem Zoll Unterschied versetze den Knoten an der Verbindung der Leinen mit den Vorleinen der Lenkstange, um die Längen auszugleichen. Wenn keiner dieser Punkte das Problem löst und dein Drachen weiterhin nicht richtig fliegt, kontaktiere deinen Händler oder direkt uns. Wir helfen dir gern.
Die Materialien deines Drachens sind strapazierfähig und auf eine lange Lebensdauer bei minimalem Pflegeaufwand ausgelegt. Hier ein paar Tipps, damit er in gutem Zustand bleibt:
Risse im Segel sind selten, können aber entstehen, wenn dein Drachen in einem dornigen Strauch landet oder aus einem Baum gezogen werden muss. Falls dir das passiert, lass den Kopf nicht hängen! Unser bevorzugtes Reparaturband wurde speziell für dauerhafte, fast unsichtbare Reparaturen gerissener Segel entwickelt.
Wir sind überzeugt, dass dir jedes unserer Produkte viel Freude bereiten wird. Wir garantieren, dass dein neuer Drachen flugbereit und frei von Mängeln mit allen Teilen und Zubehör bei dir ankommt. Wenn du bei der Prüfung deines neuen Drachens ein Problem feststellst, sag uns Bescheid. Wir werden alles Nötige tun, um es in Ordnung zu bringen.
Bei allgemeinen Fragen, Reparaturen oder Garantieproblemen erreichst du uns unter info@prismkites.com. Wir antworten innerhalb von 24 Stunden, Montag bis Freitag. Für eine schnelle Bearbeitung füge deiner E-Mail bitte alle wichtigen Informationen bei, damit wir dir sofort helfen können. Dazu gehören beispielsweise das Drachenmodell, der Name eines gesuchten Teils oder deine Postanschrift, falls wir dir etwas zuschicken müssen. Wir freuen uns auf deine Nachricht!